fällt angesichts dieser Personenzahlen nicht schwer. Obwohl Opel hier ja nur als Beispiel in der vordersten Reihe steht. Ob es jedoch wirklich gut ist die Solidarität an erste Stelle zu stellen und damit zeitgleich alle anderen Vernunftregeln außer Kraft zu setzen, ist mehr als fraglich.
DEUTSCHLAND (rund 29.000 Mitarbeiter)
Rüsselsheim: Am Firmensitz in der Nähe von Frankfurt fertigen 18.300 Mitarbeiter pro Jahr bis zu 270.000 Autos. Neben der Produktion ist hier das technische Entwicklungszentrum von Opel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Standort 1950 komplett neu aufgebaut.
Bochum: Auf einem ehemaligen Zechengelände liegen drei Opel-Fabriken. Rund 5300 Mitarbeiter fertigen hier den Opel Astra und den Opel Zafira sowie Achsen und Getriebe. Pro Jahr laufen etwa 40.000 Autos vom Band. Das zweite deutsche Opel-Werk besteht seit 1962.
Eisenach: In dem Werk in Thüringen bauen rund 1900 Beschäftigte den neuen Corsa. Das Werk startete 1992.
Kaiserslautern: In Rheinland-Pfalz arbeiten etwa 3500 Beschäftigte. Sie fertigen Motoren und Kraftstoffeinspritzungen. Die Produktion begann im Jahr 1996.
SPANIEN (rund 7200 Mitarbeiter)
Saragossa: In Spanien fertigt GM die Modelle Corsa und Meriva. Pro Jahr werden etwa 490.000 Wagen produziert.
SCHWEDEN (rund 4900 Mitarbeiter)
Trolhättan: In dem schwedischen Werk laufen jedes Jahr rund 100.000 Fahrzeuge vom Band – neben dem Saab 9-3 und Saab 9-5 der Cadillac BLS.
GROSSBRITANNIEN (rund 4900 Mitarbeiter)
Ellesmere Port: In Großbritannien produziert das Unternehmen etwa 130.000 Astra unter der Marke Vauxhall, die britische Version des Opel.
Luton: In der Nähe eines der Londoner Flughäfen produziert GM in einem Joint Venture mit Isuzu Motors seit 1987 den Opel / Vauxhall Vivaro, der auch als Renault Trafic verkauft wird.
BELGIEN (rund 3700 Mitarbeiter)
Antwerpen: In der belgischen Hafenstadt werden jährlich etwa 200.000 Opel Astra gefertigt.
POLEN (rund 2800 Mitarbeiter)
Gleiwitz: In dem polnischen Werk fertigt der Autobauer vor allem die Modelle Opel Agila, Astra und Zafira – pro Jahr etwa 190.000 Stück.
ÖSTERREICH (rund 1600 Mitarbeiter)
Graz: In dem österreichischen Werk wird die Cabrio-Version des Saab 9-3 hergestellt.
Aspern/Wien: baut PowerTrain mit 2.100 Arbeitern rund 1 Million Getriebe und 500.000 Motoren im Jahr.
FRANKREICH (rund 1700 Mitarbeiter)
Batilly: Im Osten Frankreichs entsteht der Opel Movano, der auch als Renault Master verkauft wird. Die Jahresproduktion des Tranpsorter liegt bei 16.000 Fahrzeugen.
Cerizay: Im Nordwesten des Landes läuft der Opel Tigra vom Band. Der Karosseriehersteller Heuliez produziert jährlich knapp 12.000 Exemplare des Zweisitzers.
ST. PETERSBURG: In dem im November eröffneten Werk will das Unternehmen 170.000 Wagen der Modelle Opel und Chevrolet für den russischen Markt herstellen.
Und wenn ich mir GM so ansehe, dann tritt man dort auf der Stelle, da kommt nichts Neues an Gedanken und an Ideen. Alle sind schuld nur man selber nicht und ähnliches orte ich auch bei HRE. Deren Misthaufen ist so gigantisch, dass es wohl am besten sein wird, man lässt die den Bach runtergehen. Auch SAAB, ein iTüpfelchen im Vergleich zu den anderen, aber darf ein Unternehmen überleben, dass nur von roten Zahlen lebt ?
Ich meine halt, dass es wohl besser ist, dass eine oder andere Unternehmen über die Klinge springen zu lassen, als Generationen von Nationen zahlen deren Rechnungen.