war das alle Mal, was unsere Freunde diese Woche in den Emiraten abspulten. Die Eröffnung des „Palm Jumeirah“ in Dubai gerade jetzt, war ja eine Watschen für den Rest der Welt, der seine Groschen zusammensucht um die Finanz- und Wirtschaftsmisere zu bewältigen.
Aber bei Scheich‘s ist das momentan noch alles anders, wobei auch die ihre Federn gelassen haben und wahrscheinlich nicht zu knapp.
Aber neben den rund 2000 Geladenen gab es das weltgrösste Feuerwerk zu sehen,
in knapp 15 Minuten wurden 100.000 Feuerwerkskörper in die Luft gejagt. Der Kompositeur des Feuerwerks war der gleiche wie bei den Olympischen Sommerspielen in Peking: Phil Grucci, Designer aus einer alteingesessenen italienischen Familie von Feuerwerkern. So nebenbei wurden 1,7 Tonnen Hummer, 4000 Austern, 50 Kilogramm Gänseleber, 1000 Wachteleier und 5000 Sushi serviert.
Auch Bumm-Bumm-Becker war dabei, wie man feststellen durfte.
In rund 7 Jahren Bauzeit wurden von bis zu 40.000 Mann 100 Millionen Kubikmeter Sand und Steine bewegt um die Küstenlinie um rund 100 km zu verlängern.
Der Bauboom hält ja ungebrochen an und neben den höchsten und wuchtigsten Gebäuden kommen jetzt Gebäude in Frage die von Prominenten entworfen werden und wurden. Was immer das heißt? Denn wer kann sich schon vorstellen in einem Haus zu wohnen, dass Pamela Anderson oder Brad Pitt entworfen hat, ich nicht. Da kommen vielleicht Assoziationen hoch, aber keine wohnbaulichen.
Dekadent …
23. November 2008 von senfundkren
Also, mich würd so ein ***eis auch im kältesten Winter nicht reizen. Aber so manche Hohlköpfe fahren voll drauf ab, auf diese künstliche Welt.
Und dabei gäb´s gerade bei uns in Wien / Niederösterreich so viele tolle Dinge zu entdecken, die Tradition und Geschichte haben, gut fürs Geldbörsel und obendrein gesund sind !
Meiner Besuchsstatistik würde das ebenfalls gut tun, was ein wirklich gutes Werk wäre.
Aber naja, man kann sich ja seine Mitmenschen nicht alle aussuchen und die wahren Schätze liegen anderswo, nicht in der Wüste, das sag ich hier mal ganz laut und deutlich !
@Andreas: Also deutlich habe ich Dich verstanden, aber laut war es nicht!
und wer da behauptet – es gibt kein Geld auf dieser Welt um den Ärmsten auf dieser Welt zu helfen, nun der wird eines Besseren belehrt! Wieviel Brunnen hätte man da in Äthiopien bauen können? Wieviel graue Stare operieren à 30,– € ? Wieviele Kinder verhungern in einem anderen Teil der Welt…
Nun, technisch gesehen ist das sicher ein Wunderwerk. Aber ist es wirklich so wichtig die Palme vom Mond aus mit freiem Auge zu sehen? Die Sonntagsausflüge in den All sind doch noch eher spärlich….. oder?
übrigens sah ich noch keinen Bericht, wie z. Bsp. das normal arbeitende Volk in Dubai lebt. Ich meine jene, die das ganze Wunderwerk vollbracht haben. Die vielen Angestellten, die nun gebraucht werden um es auch zu erhalten und auch um den erlesenen Gästen den Hintern ….. eh schon wissen!
Ich schwöre, ich bin nur ein bisschen neidisch !
Außerdem hab ich irgendwo gelesen, daß es z.Bsp. für Weihnachten einen USP-Stick mit Brillanten besetz, für lächerliche € 20.000,– gibt. Das ist doch auch dekadent oder?
@ips: Na dekadent ist ja schon bald etwas. Frei nach der persönlichen Definition.
Das arbeitende Volk in Dubai besteht überwiegend aus Menschen aus Sri Lanka, Indien, Pakistan und Bagladesch, also lauter Menschen aus ärmsten Regionen. Die verdienen wenn es hoch hergeht max. 5$ am Tag, während das durchschnittliche Einkommen ca. 28.000 $ beträgt.
Über die arbeitsbedingungen wollen wir gleich gar nicht reden, denn die ähneln z.T. sehr der Sklaverei.