ich glaube unser Schöpfer hat etwas übersehen, denn ich meine, wir haben in allen Bereichen des Lebens unsere kritischen Mengen längst erreicht und überschritten. Er lässt uns zwar am Denken teilnehemen, aber einige Teile unserers Gehirns sind unter- oder sogar fehlentwickelt.
Angefangen von der Bevölkerungsanzahl über Produktionsmengen egal ob Nahrungsmittel oder sonstige Güter bewegt sich alles eindeutig in „ungesunden Bereichen“, wir sehen es aber nicht.
Verschieden Ressourcen gehen dem Ende zu, wir wissen es, tun aber so als ginge uns das alles nichts an.
Denn wie sonst könnten diese riesigen Müllberge entstehen, ganze Städte ihre Warmwasseraufbereitung durch eben diese Müllverbrennung tätigen. Wobei wir mit Müll auch das Frühstücksgebäck, das Brot bezeichnen, welches wir am Abend, weil hart geworden, wegerfen. Immer und immer wieder geistert mir diese Zahl im Kopf herum:
Wien wirft pro Tag die Menge an Brot und Gebäck weg, die Graz benötigt.
Ganz im Unterschied zur kritischen Masse, denn als diese bezeichnete man ursprünglich den großen Teil der Bevölkerung, der sich intensiv mit kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen im Land auseinandersetzte.
Dieser Gesellschaftszweig gilt inzwischen als ausgestorben; er wurde weitestgehend durch das Kritiklose Pack ersetzt. Wenn man sich heutzutage überhaupt noch mit gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Entwicklungen auseinandersetzt, dann in Form von unreflektiertem Genörgel.
Damit wären wir wieder bei Senf und Kren.
Kritische Menge …
11. Mai 2008 von senfundkren