es gab dann am späteren Nachmittag noch eine Reaktion. Ein Mann mit tiefer Stimme meinte am Telefon: Name xxxxx, „Was ist denn los, ich habe da schon wieder eine e-Mail von Ihnen ?“. Also erklärte ich dem Herrn Werkmeister wie denn so etwas üblicherweise über die Bühne geht und nicht einfach mit „drüberfahren“. Er habe da seine Arbeitsanweisungen von Oben und kaum einen Spielraum. Diese Aufputzinstallationen werden gemacht, da die Rohre alle im Querschnitt nicht mehr passen und eigentlich alles raus müssen, nämlich Drähte und Rohre. Alle alten Leitungen werden außer Betrieb genommen. Diese Installation bleibt in dieser Form, bis das Mietobjekt neu belegt wird. Wenn es dem Mieter so nicht gefällt, kann er es ja auf seine Kosten und der Zustimmung von Wiener Wohnen ordentlich machen lassen.
Auf meine Frage: „Warum gibt man dann in solchen Fällen dem Mieter nicht ein Blatt Papier in die Hand, wo dies in der nötigen Form erklärt und diverse Ansprechpartner und Möglichkeiten angeführt sind ? war betretenes Schweigen auf der Gegenseite.
Na gut, jetzt werden wir am Dienstag schauen wie die Umsetzung erfolgt. Ich werde berichten.
Hmm… also mit Aufputz-leitungen und Dosen kann man ja noch irgendwie leben. Wobei schön was ganz anderes ist!
Aber eine Dose pro Zimmer??? Soll man sich dann Verlängerungskabel und Dreifachsteckdosen quer durch den Raum legen?
Ich weiß nicht genau, was Wiener Wohnen ist: eine Wohnungsgenossenschaft? Eine Alterspension?
Aber kann man da nicht eine Mietminderung fordern?
Wiener Wohnen verwaltet u.a alle Gemeindebauten der Stadt Wien. Dementsprechend präpotent sind einige MitarbeiterInnen des gigantischen Verwaltungsapperates.
Es machen meist MitarbeiterInnen den Mist, da sie sich Dinge herausnehmen, die nirgendwo festgeschrieben sind und da kommen sie halt bei mir an den Richtigen.
Fordern kann man gar nichts, erst einmal machen lassen, dann anschauen und dann reden wir weiter. Ich habe überhaupt keine Scheu eine breite Öffentlichkeit mit dem Thema zu befassen.
Mich betrifft es ja in keinster Weise aber 1ooote andere Menschen.
Fordern kann man nichts?
Aber es ist doch kein Zustand, dass man a) mit Aufputz-Leitungen leben muss und b) nur eine Steckdose pro Raum hat???
Als man den Mietvertrag unterschrieben hat, war doch die Situation eine andere!
Mal was anderes: Wie geht es dem SchwieVa? Auf dem Weg der Besserung?
Wir sind ja noch nicht am Ende der Geschichte, denn „step by step“ wie der Ösi sagt werden wir unsere Erkundigungen fortsetzen.
Die nächsten Mails werden schon verfasst.