war jahrelang selbst ein begeisterter, aber kein begnadeter, Kicker. Bin als GrünWeisser (Rapidler) anscheinend auf die Welt gekommen, denn rundherum waren nur BlauGelbe (Vienna). Aber da war Fussball wirklich noch Fussball. Da wurde gespielt und auf den Ball gedroschen was das Zeug hergab, aber es wurde gespielt und zwar mit Herz und auch mit Hirn. Ich behaupte heute fehlt beides.
Heute geht alles über den Kontostand und alle sind Stars. Jungstars, Altstars und überhaupt Stars und führen sich auch so auf. Siehe die vielen Millionen die Herr Frank Stronach in die Wiener Austria gepumpt hat und was daraus geworden ist. Und wenn der Herr Anton „Toni“ Polster heute kluge Sprüche klopft, also ehrlich, der konnte ja wirklich keinen Hydranten überspielen. Und zum Anschauen war er ja auch nicht, denn meistens ist er nur herumgestanden, aber dann hatte er halt wieder seine PolsterMinute(n) und das war gut für ihn und meist auch für seine Mannschaft, aber davon kann man ja nichts ableiten. Wieso ein Herr Josef Hickersberger seine gesamte Reputation als Spieler, sich nun als Trainer versaut, wird mir ja ein ewiges Rätsel bleiben, denn guter Kicker ist nicht gleichbedeutend mit guter Trainer. Und jetzt aus dem Strohfeuer der Youngsters eine Euphorie zu basteln, ist wie man jetzt 2x hintereinander gesehen hat, auch zu früh und lässt sich auch nicht übertragen oder mitnehmen. Denn wenn der Gegner nicht will, dann nützt das gar nichts.
Also ich würde das momentane Nationalteam auflösen und die gesamte Youngstersmannschaft in den Dienst der Sache stellen, wenn Trainer und Betreuer der Mannschaft der Meinung sind, daß die Burschen dies auch körperlich schaffen.
Alles andere was da läuft ist Sch*****, gewaltige Sch***** und die dampft zur Zeit sehr. Ach ja und den Herrn Stickler sollte man endlich in die „Wüste“ schicken.
Ich habe den Eindruck, als sei der österreichische Fußball seit Jahren in einem Selbstzerfleischungsprozess begriffen, ohne dass am Ende des Tunnels auch nur ein kleines Lichtlein Hoffnung verschafft.
Bitter vor allem vor dem Hintergrund der EM im nächsten Sommer. Der DFB jedenfalls hat sich ja mit seiner Heim-WM aus seiner jahrelangen Selbstfindungskrise nachhaltig befreit. Vielleicht gelingt dem ÖFB im kommenden Jahr doch noch ähnliches. Zu gönnen wäre es ihnen. Aber angesichts des kaum vorhandenen Potenzials und der Leistungsdichte einer EURO befürchte ich ein Debakel.