Wenn unser geliebtes Auto was braucht, dann bekommt es das. Sei es Versicherung, Wartung, Autowäsche und was da sonst noch alles anfällt neben dem Benzin und etwas Öl. Wenn unser Fernseher, unser Handy, unsere Stereoanlage kaputt ist, kommt was Neues und meist etwas Besseres und Teureres. Wenn unser PC/mac etwas braucht, sei es Hard-oder Software er kriegt es.
Etwas anders verhalten sich die meisten Menschen, wenn es um das Essen, das heisst um Treibstoff für den eigenen Körper geht. Da kann es auf einmal nicht billig genug sein, denn wie sonst kann ich die vielen Prospekte verstehen, die mit schöner Regelmässigkeit jedem Haushalt zugestellt werden.
Und wenn ich noch einmal an den Anfang zurückgehen darf, beim Auto werden Kiloweise Prospekte gewälzt, werden Grösse, Motorendaten verglichen und die Anzahl der Ablagefächer gezählt, ja und mit den anderen Dingen funktioniert das nicht viel anders.
Beim Essen hat das auf einmal alles seine Gültigkeit verloren, da wird kaum etwas verglichen, kaum geschaut oder gar gefragt was da drinnen ist, die Hauptsache ist billig. Und das gilt nicht nur für die Lebensmittel, sondern auch für jene Bestandteile des Essens die zur Zubereitung dienen, aber dafür verwenden wir viel, viel zu viel.
Wir sind von diesem Trip schon lange geheilt und kaufen in allen Fällen Qualitätsprodukte, wenn es ums Essen geht. Dass wir uns trotzdem falsch ernähren, steht auf einem anderen Blatt.
Aber ich bin wirklich dabei, die nunmehr gewonnenen Einsichten zu vermehren und uns und unseren Freunden zugute kommen zu lassen. Besser spät, als gar nicht.
